 |
|
Naturpark Pfälzerwald |
Der Naturpark Pfälzerwald wurde von der UNESCO im Jahr 1992 als 14tes deutsches Biosphärenreservat anerkannt. Seit 1998 ist er der deutsche Teil des grenzüberschreitenden deutsch-französischen Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. In ihm soll vorgeführt werden, wie ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur aussehen kann. Eine von Lärm und Umweltschäden weitgehend unbelastete Landschaft mit sauberen Bächen und Flüssen und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt gaben den Ausschlag zur Verleihung dieses internationalen Prädikats.
Am sonnigen Ostrand des Pfälzerwaldes reifen Edelkastanien, Mandeln, Zitronen, Kiwis und Feigen. In diesem günstigen Klima führten schon die Römer den Weinbau ein. An der Weinstraße liegt heute eine Vielzahl romantischer Weindörfer mit klangvollem Namen. Sankt Martin, Deidesheim, Wachenheim oder Maikammer sind ideale Startpunkte zur Erforschung von Deutschlands größtem zusammenhängendem Waldgebiet.
Wo heute Wald die felsenreiche Oberfläche bedeckt, war im 12. und 13. Jahrhundert das Kerngebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Nahezu einhundert mehr oder weniger gut erhaltene Burgruinen sind zu besichtigen und lassen die einstige Bedeutung des Gebietes erahnen. Frankreich ist ganz nah, und wer die Nordvogesen, den französischen Teil des Biosphärenreservats erkunden will, wird kaum merken, dass er die Grenze überschreitet.